Montag, 27. Juli 2015

2. Etappe: Bruck an der Mur - St. Veit an der Glan

Erkenntnis des heutigen Tages: Nach 48 km im Regen ist man wirklich nass, Ortlieb Taschen sind wirklich wasserdicht.

Ich sollte mit meiner Befürchtung, dass ich in Ö durch den Regen fahre recht behalten...Beim Start um 8:15 hat es schon nicht besonders gut ausgesehen und genau in dem Moment, als ich starten wollte begann es zu tröpfeln. Ich bin trotzdem losgefahren und hatte die ersten Stunden immer wieder leichten Regen und nasse Straßen. 

Heute habe ich das Profil "Rennrad" beim Routenplaner getestet und es war so wie ich es geahnt hatte. Er leitet mich teilweise schon über sehr kleine Straßen, so dass ich teilweise für meinen Geschmack zu sehr mit dem Suchen des Weges (trotz Navi) beschäftigt bin. Ich habe daher immer mal wieder Varianten über größere Straßen eingebaut, um nicht unentwegt nach dem Weg sehen zu müssen.

Gegen Mittag lies dann der Regen etwas nach und teilweise kam sogar die raus. 

Die erste Pause habe ich gegen 13 Uhr nach knapp 100 km eingelegt. Kurz nach meiner Mittagspause wurden die Wolken immer dichter und es begann wieder zu regnen. Leider nicht so leicht wie am Vormittag sondern richtig starker Regen. Nach kurzem Abwarten unter einem Baum entschied ich trotzdem weiter zu fahren - auch weil es nicht so aussah als würde es bald besser werden. Mein "Ass-Saver" kam so zu seinem ersten Einsatz.

Exkurs "Ass-Saver":

Da ich ja weiterhin davon ausgehe eher wenig Regen auf meiner Tour zu haben wollte ich keine festen Schutzbleche habe. Für kurze Schauer, um zu verhindern, dass mein Hintern komplett nass wird sollte es reichen. Der "Ass-Saver" ist quasi nur ein Kunststoffstreifen, den man unter den Sattel klemmt.

Das eigentlich Highlight war für mich aber die Amazon Lieferung:


  


Ein wenig Glück hatte ich trotz Regen doch. Ich musste nur mehr rd. 4 km bergauf, danach ging es nahezu nur mehr bergab. Bei starkem Regen allerdings nicht nur ein Vorteil. Durch das Wasser, das vom Vorderrad aufgewirbelt wird und direkt in mein Gesicht gespritzt ist konnte ich teilweise kaum etwas sehen. Dann noch überholende LKW, die zusätzlich Wasser aufwirbelten machten es noch nasser als es ohnehin schon gewesen wäre. Entgegen meiner ursprünglichen Planung habe ich mich für die schnellere aber viel stärker befahrene B317 entschieden. Noch dazu wird diese immer wieder zu einer Autostraße, so dass ich nicht durchgehend fahren konnte sondern immer wieder auf die Ausweichrouten.

Der Regen hat mich jedenfalls motiviert schneller zu fahren. Obwohl es sicherlich nicht weniger Höhenmeter waren als gestern bin ich trotz einigen Höhenmetern schon sehr nah an meinen Ziel von 25 km/h dran. Auch sonst merke von der Kondition her noch nichts von den Kilometern, die ich hinter mir habe. Nach derzeitiger Planung will ich noch 3 Etappen fahren und dann einen Tag Pause machen.

Da das einstellen der Fotos gestern schon so mühsam war hier nun nur 3 Fotos. Die übrigen Fotos siehe Album unter folgendem Link:


Link zum Album des heutigen Tages





Tourdaten:

Streckenlänge: 150,58 km
gefahrene Zeit: 6:06
Maximalgeschwindigkeit: 64,82 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,68 km/h
Höhenmeter rauf: 2118m (gem. GPS Logger - kommt mir aber irgendwie etwas zu viel vor)





Ausblick für morgen:

Ziel: San Daniel del Friul
Lange: 153,73 km
niedrigster Punkt: 153m
höchste Punkt: 819m
Höhenmeter aufwärts; 646m



Die Wettervorhersage ist eigentlich ganz gut. Aber für heute war sie das auch. Ich lasse mich daher überraschen wir es wirklich ist und hoffe, dass meine Schuhe bs morgen wieder getrocknet sind.




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